Krankenkommunion und Krankensalbung

Gerne kommen die Seelsorger regelmäßig vorbei zur Hauskommunion (meistens einmal im Monat oder wie gewünscht). Auch das Sakrament der Krankensalbung kann jederzeit erbeten werden. Rufen Sie bitte einfach im Pfarramt an, um einen Termin auszumachen!

Schade ist, wenn die Krankensalbung bzw. der Besuch des Seelsorgers oft so weit hinausgeschoben wird, dass der/die Kranke nicht mehr bei Bewusstsein mitfeiern kann.
Das eigentliche „Sterbesakrament“ ist übrigens die „Wegzehrung“, also der Empfang der hl. Kommunion.

Einmal im Jahr (in der Fastenzeit, abwechselnd im Seniorenheim und der Stadtpfarrkirche) feiern wir die Krankensalbung innerhalb einer heiligen Messe. Dazu sind alle eingeladen, die an einer Krankheit oder den Beschwernissen des Alters schwer zu tragen haben und sich im Sakrament des Beistands Gottes versichern wollen.

Was ist der Hintergrund dieses Sakraments?
Kein Mensch wird von Krankheit, Leid und Belastungen verschont. Sie sind Zeichen unserer Geschöpflichkeit, Erfahrungsräume unserer Endlichkeit, Vorboten des abnehmenden Lebens, des Sterbens und des Todes.
Die Gemeinschaft der Kirche hat von ihrem Beginn an – getreu dem Schicksal ihres Herrn und Meisters Jesus Christus – diese Erfahrungen im Licht des Glaubens gedeutet. Und zwar im Sakrament der Krankensalbung.
Lange Zeit war dieses Sakrament als „letzte Ölung“ verstanden worden, so dass es fast nur in unmittelbarer Todesgefahr gespendet wurde. Seit dem II. Vatikanischen Konzil hat man das Sakrament wieder „weiter und eigentlicher“ verstanden: Heute wird die Krankensalbung in Zeiten schwerer Erkrankungen gefeiert. Heilung, Stärkung und Bewältigung der schwierigen Situation sind frohe Botschaft dieses Sakramentes, in dem Gott als Freund der Kranken und Jesu heilendes Wirken vergegenwärtigt werden.